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	<title>quäntchen + glück</title>
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	<description>quäntchen + glück, Agentur für Online-Kommunikation</description>
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		<title>/ kontakt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 17:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tmueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sidebar]]></category>

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		<description><![CDATA[qu&#228;ntchen + gl&#252;ck+49 (0) 6151 850 798 0jederzeit@qundg.de
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>quäntchen + glück<br /></strong>+49 (0) 6151 850 798 0<br /><a title="Mail us" href="mailto:jederzeit@qundg.de">jederzeit@qundg.de</a></p>
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		<title>Wer sind eigentlich „alle”?</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Sep 2011 11:05:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B.Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Bitkom]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Studien]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass es kompliziert ist, die Privatssph&#228;re-Einstellungen des sozialen Netzwerkes Facebook zu ver&#228;ndern, ist bekannt. Doch Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es kompliziert ist, die Privatssphäre-Einstellungen des sozialen Netzwerkes Facebook zu verändern, ist bekannt. Doch führt dies sogar dazu, dass Social-Media-Studien verfälscht werden?</p>
<p><span id="more-523"></span></p>
<p>Seit  ich meine Diplomarbeit über das Thema Medienkompetenz von Jugendlichen  in sozialen Netzwerken geschrieben habe, weiß ich wie schwierig der  Umgang mit Fachwörtern in diesem Bereich ist. Nicht immer verstehen  Menschen dasselbe unter Begriffen wie „Community“ oder „Pofilbild“. Insbesondere bei  Umfragen in Rahmen von Studien wird es zu einem Problem, wenn derjenige,  der den Fragenkatalog entwickelt hat, und die Studienteilnehmer sich  nicht das gleiche unter einem Begriff vorstellen. Mitunter kennen die  Studienteilnehmer Fachwörter überhaupt nicht. Das kann Studienergebnisse  beeinflussen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wie strikt sind Privatsphäre-Einstellungen von Jugendlichen wirklich?</strong></p>
<p> </p>
<p>Als  am 28. August zig Tweets zur soeben herausgegebenen Bitkom-Studie durch  meine Timeline rauschten, fiel mir dieser hier auf: Jürgen Ertelt  (@ertelt) von den Piraten <a title="„sehr interessant in der Bitkom-SN-Studie Seite 16: Jugendliche haben die restriktivsten #privacy-Einstellungen! http://bit.ly/nQKIBa (pdf)“" href="http://twitter.com/#!/ertelt/status/108158814578159616">twitterte</a>: <em>„sehr interessant in der Bitkom-SN-Studie Seite 16: Jugendliche haben die restriktivsten #privacy-Einstellungen!<a title="Der Original-Tweet" href="http://t.co/TpchjLp"> http://bit.ly/nQKIBa</a> (pdf)“.</em> Dazu ist zu sagen, dass sich <a title="Das Xing-Profil von J&uuml;rgen Ertelt" href="https://www.xing.com/profile/Juergen_Ertelt">Jürgen Ertelt sehr ausführlich mit  dem Thema Medienkompetenz auseinadersetzt</a>. <strong> </strong>Das zeigt schon die Tatsache,  dass er aus der Studie zitiert und nicht aus der Zusammenfassung. Aber hat er in diesem Fall recht?</p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"> </p>
<p><a rel="attachment wp-att-654" href="http://quaentchen-und-glueck.de/agenturalltag/wer-sind-eigentlich-alle/attachment/private-daten_bitkom-2011/"><img class="alignleft size-full wp-image-654" title="private-Daten_bitkom-2011" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/private-Daten_bitkom-2011.png" alt="" width="573" height="298" /></a></p>
<p>Quelle: Bitkom-Studie 2011, S. 16</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Freunde von Freunden von Freunden von Freunden</strong></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Aber  was sagt die Grafik tatsächlich aus? Mit 55 Prozent sind die 14– bis  29-Jährigen tatsächlich die Altersgruppe, die am häufigsten angegeben  hat, dass sie persönliche Daten und Infos „nur für alle Freunde im  sozialen Netzwerk“ sichtbar geschaltet hat. Am Beispiel Facebook möchte  ich erklären, wo ich hier ein Problem sehe: In dem Social Network ist es möglich,  grundsätzlich und bei jeder einzelnen Statusmeldung zu entscheiden, wer  diese sehen kann. Bis vor kurzem konnte man wählen zwischen Everyone,  Friends of friends, Friends und Customise.</p>
<p> </p>
<p><a rel="attachment wp-att-573" href="http://quaentchen-und-glueck.de/agenturalltag/wer-sind-eigentlich-alle/attachment/satusmeldung_alt2/"><img class="alignleft size-full wp-image-573" style="margin: 2px;" title="Satusmeldung_alt2" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Satusmeldung_alt2.png" alt="" width="229" height="155" /></a></p>
<p> </p>
<p style="text-align: center;"><a rel="attachment wp-att-524" href="http://quaentchen-und-glueck.de/agenturalltag/wer-sind-eigentlich-alle/attachment/facebook-2011-08-25-11-46-53/"><br /></a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Quelle: Screenshot von Facebook</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Wobei Everyone mit „alle“ ins  Deutsche übersetzt wurde. Wie viele Nutzer (insbesondere Jugendliche)  haben da wohl verstanden, das es sich bei „alle“ um alle Internetnutzer  handelt und nicht um „alle ihre Freunde“?</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><img id="internal-source-marker_0.06628184648645385" src="https://lh6.googleusercontent.com/Kjbr0bamZcGPBa9AP5YfQLAp8ADdPWlJBmMsEnIPZwaGv6TddodrlLdv9bHRtJOuUTd3ussnWxeM_sy7eIwE0Udhc3AsDtN8rA5uHEiHLRRzqnhzAZU" alt="" width="536px;" height="284px;" /></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Quelle: Bitkom-Studie 2011, S. 17</p>
<p> </p>
<p>Wie  wird also sichergestellt, dass die Studienteilnehmer die Frage  verstanden haben? Bitkom-Pressesprecher Christian Spahr erklärt auf  Nachfrage:</p>
<p><em>„Wir  haben zu allen einzelnen Angaben (Alter, Lebenslauf, Beruf etc.)  gefragt, für wen diese sichtbar sind, mit den Antwortkategorien:</em></p>
<p> </p>
<p><em>-          Nur für alle meine Freunde im sozialen Netzwerk</em><br /><em>-          Nur für bestimmte Freunde meiner Freundesliste</em><br /><em>-          Nur für Mitglieder des sozialen Netzwerks</em><br /><em>-          Für alle Internetnutzer</em></p>
<p> </p>
<p><em>Der  Befragte wurde damit klar auf den Unterschied ‚für alle Internetnutzer‘  und ‚nur für alle Mitglieder oder Freunde im sozialen Netzwerk‘  aufmerksam gemacht.” </em></p>
<p>Doch auch wenn Bitkom klar auf diesen Unterschied hinweist, bleibt fraglich, ob alle Befragten wussten, welche Einstellung sie in sozialen Netzwerken wie Facebook tatsächlich angegeben haben: Wer davon ausgeht, dass seine Statusmeldungen nur für seine Freunde zu sehen sind, wird dies auch bei der Befragung im Rahmen der Studie so angeben haben. Es ist aber, wie oben erläutert, nicht davon auszugehen, dass alle Befragten verstanden haben, dass die Einstellungsmöglichkeit „alle” nicht „alle ihre Freunde“ sondern tatsächlich „alle“ meint.</p>
<p> </p>
<p><strong>„alle“ heißt jetzt bei Facebook „öffentlich“<br /></strong></p>
<p> </p>
<p>Auch  Facebook hat dieses Problem erkannt. Seit kurzem heißen die  Einstellungsmöglichkeiten deshalb: Public, Friends und Custum. Publich  wird nun mit „öffentlich“ übersetzt. Die Option „Friends of friends“ findet sich jetzt unter Custum, also den individuellen Einstellunsgmöglichkeiten, wieder.</p>
<p> </p>
<p><a rel="attachment wp-att-655" href="http://quaentchen-und-glueck.de/agenturalltag/wer-sind-eigentlich-alle/attachment/facebook_neue-privacysettings_statusmeldung/"><img class="alignleft size-full wp-image-655" title="Facebook_neue-privacysettings_Statusmeldung" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Facebook_neue-privacysettings_Statusmeldung.png" alt="" width="212" height="140" /></a></p>
<p>Quelle: Screenshot von Facebook</p>
<p> </p>
<p>Die Umfrage für die Bitkom-Studie wird vom Forsa Institut in einer sogenannten <a title="In-Home-Befragung am TV-Bildschirm oder PC " href="http://www.forsa.de/">In-Home-Befragung am TV-Bildschirm oder PC <del>Antwort </del></a>durchgeführt.  Das heißt auch, die Studienteilnehmer sind alleine, während sie die  Fragen beantworten. Diese Methode soll Beeinflussungen durch Interviewer  verhindern, allerdings konnte so auch nicht kontrolliert werden, ob die  Studienteilnehmer vielleicht im Glauben, sie hätten Inhalte in sozialen  Netzwerken nur mit Freunden geteilt, eine falsche Antwort gegeben haben.</p>
<p> </p>
<p><strong>Noch mehr Verständnisprobleme mit Fachwörtern<br /></strong></p>
<p> </p>
<p>Weiter  heißt es in der Studie auf S. 16: „Für wen die einzelnen persönlichen  Daten sichtbar sind, hängt stark von den Daten selbst ab. So sind  beispielsweise Vor– und Zuname und das Portrait-Foto noch häufig für  alle Internetnutzer (28 und 29 Prozent) oder alle Mitglieder des  Netzwerkes (37 und 39 Prozent) zu sehen. Party– und Urlaubsfotos machen  dagegen die allermeisten nur der Freundesliste oder ausgewählten  Freundeskreisen (83 Prozent) zugänglich.“</p>
<p> </p>
<p>Moment  mal! Portrait-Foto? Ist damit etwa das Profil-Foto gemeint? So ist es,  bestätigt mir Christian Spahr von Bitkom. Ob das auch alle  Studienteilnehmer verstanden haben, ist unklar. Zumal  die Studienteilnehmer, wenn sie bei mehreren sozialen Netzwerken  angemeldet sind, sich auf dasjenige beziehen sollten, welches sie am  häufigsten nutzen. Das ist – laut der aktuellen Bitkom-Studie – bei den  14– bis 29-Jährigen Facebook (72 Prozent der Altersgruppe nutzen Facebook aktiv). Die Krux: Bei  Facebook sind Name, Profil-Foto, Geschlecht, Netzwerk, Username und User  ID immer öffentlich abrufbar.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><a rel="attachment wp-att-588" href="http://quaentchen-und-glueck.de/agenturalltag/wer-sind-eigentlich-alle/attachment/privacy-settings_-facebook_2011-08-25/"><img class="alignleft size-full wp-image-588" title="Privacy settings_ Facebook_2011-08-25" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Privacy-settings_-Facebook_2011-08-25.png" alt="" width="577" height="56" /></a></p>
<p> </p>
<p>Quelle: Auszug aus den Privatsphäre-Einstellungsoptionen von Facebook</p>
<p> </p>
<p>Ob Jürgen Ertelt mit seiner Feststellung <em> „Jugendliche haben die restriktivsten #privacy-Einstellungen!” </em>recht hat, bleibt meiner Meinung nach offen, da die Studienergebnisse an dieser Stelle bei genauerer Betrachtung nicht eindeutig sind.</p>
<p> </p>
<p> </p>
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		<title>Organic Disco: Neue Party, neue Webseite</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Kristian Jessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unser liebstes Agentur-Projekt geht in die zweite Runde: Die Organic Disco findet am 9. September Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unser liebstes Agentur-Projekt geht in die zweite Runde: Die Organic Disco findet am 9. September 2011 in der Darmstädter Centralstation statt. Ein neues Party-Outfit hat sie schon jetzt.</p>
<p><span id="more-482"></span></p>
<p> </p>
<p>Noch bleiben uns einige Tage, bis die <a title="Die Organic Disco ist die nachhaltigste Party Darmstadts" href="http://organic-disco.de/elements/" target="_blank">nachhaltigste Party Darmstadts</a> ihre Gäste in die Centralstation nach Darmstadt einlädt. Ein neues Party-Outfit  haben wir der Organic Disco aber schon designt und es ihr mit Hilfe  von <a title="Programmierer der Organic-Disco-Webseite ist Dennis Hingst" href="https://www.xing.com/profile/Dennis_Hingst" target="_blank">Dennis Hingst</a> übergestreift: Sie hat eine <a title="Die neue Webseite der Organic Disco" href="http://organic-disco.de/" target="_blank">neue Webseite</a> bekommen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Tanzend die Erde retten</strong></p>
<p> </p>
<p>Mittelpunkt  der auf WordPress aufgesetzten Seite ist der Blog, indem wir die  Vorbereitungen zur Organic Disco 2011 begleiten. Nach und nach stellen wir dort vor, wie wir Clubkultur und  Klimaschutz vereinen und unsere Vision des klimaneutralen Feierns ohne  erhobenen Zeigefinger verwirklichen.</p>
<p> </p>
<p>So tanzen die Partygäste zur Musik des Live-Acts <a title="Ricoloop" href="http://www.ricoloop.com/" target="_blank">Ricoloop</a> und DJ Thomas Hammann auf dem <a title="Sustainable Dance Floor" href="http://www.sustainabledanceclub.com/products/sustainable_dance_floor" target="_blank">Sustainable Dance Floor</a>. Dabei erzeugen sie <a title="Wer auf dem Sustainable Dance Floor tanzt, erzeugt Energie" href="http://organic-disco.de/elements/sustainable-dance-floor/" target="_blank">Energie</a>, während die Reifen ihrer Fahrräder auf dem bewachten Parkplatz vor der Halle aufgepumpt werden.</p>
<p> </p>
<p><strong>Von Darmstadt in die ganze Welt</strong></p>
<p> </p>
<p>Die  aktuelle Party ist gleichzeitig der Startschuss, um das klimaneutrale  Party-Konzept in die Welt zu tragen. Wir wollen die Organic Disco nicht  nur in Darmstadt, sondern in ganz Deutschland (und darüber hinaus)  feiern. <a title="Veranstalter, &ouml;ffnet eure Hallen!" href="http://organic-disco.de/booking/" target="_blank">Veranstalter, öffnet eure Hallen!</a></p>
<p> </p>
<p>Partys  dieser Größenordnung kommen ohne starke Partner nicht aus: Um die Welt  ein kleines bisschen besser machen zu können, freuen wir uns über <a href="http://organic-disco.de/sponsoring/">Unterstützung</a>. Die Organic Disco in Darmstadt wird von dem Energiedienstleister ENTEGA und Alnatura Bio-Supermärkte ermöglicht.</p>
<p> </p>
<p><strong>Keine Frage des Alters</strong></p>
<p> </p>
<p>Für  die jüngeren Klimaschützer, die noch nicht die Nacht zum Tage machen  dürfen, haben wir Workshops im Angebot: Klimafreundliches Feiern ist  nämlich auch auf jeder Geburtstagsparty möglich.</p>
<p> </p>
<p>Deshalb bieten wir für Schulklassen und Jugendgruppen den Workshop <a title="„Organic Disco @Home“" href="http://organic-disco.de/booking/workshop/" target="_blank">„Organic Disco @Home“</a> an. Projektwochen, Nachmittags-AG oder im Biounterricht – wir kommen in  die Schulen und zeigen den Kindern, wie sie das Klima schützen können.</p>
<p> </p>
<p><strong>2010 war erfolgreich, 2011 wird besser</strong></p>
<p> </p>
<p>Die  Premiere der Organic Disco (April 2010) war ein Abend voller positiver  Energie: sieben Stunden Party, über 150 Räder auf dem bewachten  Fahrradparkplatz, 750 Besucher – und knapp 150.000 ertanzte Joule auf  dem Sustainable Dance Floor, die auf dem Energy Meter live mitgezählt  werden.</p>
<p> </p>
<p>Das gilt es dieses Jahr zu toppen, Darmstadt! Tickets gibt es bei der <a title="Tickets gibt es bei der Centralstation Darmstadt" href="http://www.ztix.de/cgi/nph-omniscgi.exe?OmnisServer=Omnis,6001&amp;OmnisLibrary=Server&amp;OmnisClass=step1&amp;evid=4182001&amp;vvkid=" target="_blank">Centralstation</a>, Presseanfragen beantwortet <a title="Tobias Reitz" href="http://organic-disco.de/presse/" target="_blank">Tobias Reitz</a> und über Kontakte zu neuen Partnern freut sich <a title="Pia Hannappel" href="http://organic-disco.de/sponsoring/" target="_blank">Pia Hannappel</a>.</p>
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		<title>q+g meets media</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 22:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Kristian Jessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenturalltag]]></category>
		<category><![CDATA["alumni meet media"]]></category>
		<category><![CDATA[Agentur-Gründung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Mediencampus]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ging fix: Kaum haben wir das Kapitel Hochschule abgeschlossen, sind wir wieder mitten drin. Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ging fix: Kaum haben wir das Kapitel Hochschule abgeschlossen, sind wir wieder mitten drin. Und ein paar Vorträge und Workshops haben wir auch gleich mitgebracht.</p>
<p><span id="more-457"></span></p>
<p> </p>
<p>Am 29. Oktober findet <a title="&quot;Alumni meet media&quot;" href="http://www.facebook.com/alumnimeetmedia" target="_blank">“alumni meet media”</a> am <a title="Mediencampus" href="http://mediencampus.h-da.de/" target="_blank">Mediencampus</a> statt, eine Veranstaltung, um Abgänger und Studenten des Fachbereichs Media enger zu vernetzen. Da passt es natürlich wunderbar, dass auch wir nun zur Gruppe der Alumni gehören.</p>
<p> </p>
<p>Das studentische Orga-Team ist aktuell dabei, <a title="Programm der Veranstaltung &quot;Alumni meet media&quot;" href="http://www.pr-fundsachen.de/2011/06/03/alumni-meet-media/" target="_blank">ein äußerst vielfältiges Programm zusammenzustellen</a>:  Neben Vorträgen und Workshops von Alumni werden Projektpräsentationen  der Studierenden ebenso eingeplant wie eine Podiumsdiskussion und ein  Filmeabend.</p>
<p> </p>
<p>Nachdem  wir den Termin schon vor längerer Zeit im Agentur-Kalender geblockt  hatten, haben wir heute drei Themen-Vorschläge  abgeschickt, um uns zu beteiligen. Mit etwas Glück werden wir entweder darüber berichten, wie  wir uns mithilfe von Social Media und internen Workshops weiterbilden,  quäntchen + glück neben dem Studium gegründet haben oder welche <a title="Social-Media-Prognosen, die r&uuml;ckblickend lieber totgeschwiegen w&uuml;rden" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,566925,00.html" target="_blank">Social-Media-Prognosen rückblickend lieber totgeschwiegen</a> würden.</p>
<p> </p>
<p>An dieser Stelle ein großes Dankeschön für die Einladung, wir freuen uns, Ende Oktober viele Gesichter wiederzusehen!</p>
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		<title>Workshop: Lebenslanges Lernen von und mit Social Media</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Kristian Jessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA["alumni meet media"]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslanges Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Mediencampus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Die  Welt des Internets dreht sich schneller als uns lieb ist. Lebenslanges  Lernen Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die  Welt des Internets dreht sich schneller als uns lieb ist. Lebenslanges  Lernen ist ein guter Vorsatz, der – kaum ist das Studium beendet – im  Arbeitsalltag allzu oft gebrochen wird. Welche Tools und Techniken helfen uns, den Anschluss nicht zu verlieren?</p>
<p><span id="more-701"></span></p>
<p> </p>
<p>Mit dieser Frage beschäftigen wir uns am 29. Oktober bei <a title="„alumni meet media“" href="http://alumni-meet-media.h-da.de/" target="_blank">„alumni meet media“</a>, die von unseren <a title="Studiengang Online-Journalismus " href="http://journalismus.h-da.de/" target="_blank">ehemaligen Kommilitonen</a> am <a title="Mediencampus" href="http://mediencampus.h-da.de/" target="_blank">Mediencampus</a> der Hochschule Darmstadt organisiert wird. Ziel der Veranstaltung ist  es, Alumni und Studenten stärker mit einander zu vernetzen.</p>
<p> </p>
<p>Vor einiger Zeit haben wir ein paar Vorschläge für <a title="Vortr&auml;ge und Workshops" href="http://quaentchen-und-glueck.de/agenturalltag/qg-meets-media/" target="_blank">Vorträge und Workshops</a> eingereicht, die wir an diesem Tag halten könnten. Das Rennen gemacht  hat unser Vorschlag in einem Workshop zu zeigen, wie wir uns im eigenen  Agentur-Alltag der Herausforderung des “Lebenslangen Lernens” stellen  und wie Social Media uns dabei hilft.</p>
<p> </p>
<p>Wer  sich dafür interessiert, wie wir Social Bookmarking, Social Networks  und Feed Reader zur kontinuierlichen Fort– und Weiterbildung zu nutzen  und was wir unter „internen Workshops“ verstehen, sollte spätestens <a title="ab 13 Uhr" href="http://alumni-meet-media.h-da.de/?page_id=13" target="_blank">ab 13 Uhr</a> vorbeischauen und sich am besten vorher schon <a title="Anmeldung zum Workshop" href="http://alumni-meet-media.h-da.de/?page_id=59" target="_blank">anmelden</a>. Wir freuen uns auf Euch!</p>
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		<title>Wollen wir Facebook-Freunde sein?</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B.Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschen, die soziale Netzwerke wie Facebook nicht nutzen, fragen mich oft: „Was bringt mir das?“ Am Beispiel Freundschaft m&#246;chte ich zeigen, dass es darauf viele Antworten gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen, die soziale Netzwerke wie Facebook nicht nutzen, fragen mich oft: „Was bringt mir das?“ Am Beispiel Freundschaft möchte ich zeigen, dass es darauf viele Antworten gibt.</p>
<p><span id="more-723"></span></p>
<p>Eine Bekannte saß neulich auf einer Bank neben einem Spielplatz, auf dem Kinder spielten. Da fragte ein kleiner Junge seine Spielkameradin: „Wollen wir Freunde sein?“ – „Ja“, entgegnet sie. „Ich heiße Abdu! Und du?“ – „Kasha.“ Der Junge nahm sie an der Hand und sagte zu den anderen Kindern gewandt: „Das ist meine neue Freundin Kasha.“</p>
<p>So einfach geht das. Kinderleicht! Oder etwa nicht? Zumindest Erwachsenen <a href="http://www.neon.de/artikel/fuehlen/freundschaft/allein-unter-freunden/685256">fällt es oft nicht so leicht, neue Freunde zu finden oder Freundschaften zu halten</a>.</p>
<p><strong>Wo beginnt Freundschaft?</strong></p>
<p>Heidrun Friese eröffnet ihr Kapitel „Freundschaft. Leerstellen und Spannungen eines Begriffs” in dem Buch <a href="http://www.amazon.de/Strong-ties-Weak-Freundschaftssemantik-Netzwerktheorie/dp/3825355594%20">„Strong ties/ Weak ties – Freundschaftssemantik und Netzwerktheorie”</a> mit der Frage: „Gibt es einen Anfang von Freundschaft?“ (Friese, 2010: S.17) Ich denke, Freundschaft hat einen Anfang, auch wenn er häufig aus vielen Schritten besteht: Man trifft sich einmal zufällig, vielleicht auch ein zweites Mal, „addet“ sich auf Facebook und vielleicht verabredet man sich zusammen mit einer Gruppe von Freunden, die als Puffer dienen, falls man sich doch nichts zu sagen hat. So läuft das heute. Manchmal.</p>
<p>Immerhin 31 Prozent der Befragten gaben im Rahmen einer <a href="http://www.bitkom.org/69122_69118.aspx">Bitkom-Studie</a> an, dass sie mithilfe von sozialen Netzwerken neue Freunde kennengelernt haben und 73 Prozent, Freundschaften mithilfe sozialer Netzwerke zu pflegen (vgl. Bitkom-Studie, 2011: S.9).</p>
<p><strong>Facebook-Likes streicheln die Seele</strong></p>
<p>Facebook ist zu einem weiteren Glied der Kette geworden, aus der Freundschaft geknüpft werden kann. Sicher entstehen Freundschaften auch heute ohne Facebook, aber soziale Netzwerken können ein Ort sein, an dem Freundschaften beginnen und wachsen. Hier teilen Menschen Informationen mit anderen, die sonst nie von diesen erfahren hätten. Wer schleppt schon seine Urlaubsbilder mit sich rum, um sie allen zu zeigen? Eben. Vielleicht schreien sie jetzt auf: „Aber Urlaubsfotos gehen doch auch niemanden etwas an! Die zeige ich höchstens im Familienkreis!“ Ich behaupte, der Tausch lautet hier: Meine privaten Informationen gegen deine Likes und Kommentare. Denn Likes tun gut. <a href="http://calsnews.cornell.edu/2011-spring/around-the-quad/facebook.html">Sie steigern das Selbstbewusstsein.</a> Und je mehr Sie von sich zeigen, desto mehr öffnen Sie sich anderen Menschen – ein Grundbaustein von Freundschaft.</p>
<p><strong>200 wahre Freunde?</strong></p>
<p>Doch ist das wirklich Freundschaft, wenn ich 200 Kontakten meinen Gemütszustand mitteile? Die Zahl ist übrigens nicht aus der Luft gegriffen: Laut der <a href="http://www.bitkom.org/69122_69118.aspx">Bitkom-Studie</a> haben 29 Prozent (größter Anteil) der 14– bis 19-Jährigen 201 oder mehr Kontakte in sozialen Netzwerken. Erwachsene haben durchschnittlich „nur“ 133 Kontakte. Johanna Schmeller titelte im August 2010 einen Artikel in der Zeitung Welt mit: „<a href="http://www.welt.de/kultur/article9106813/Sieben-von-100-Facebook-Freunden-sind-wahre-Freunde.html">Sieben von 100 Facebook-Freunden sind wahre Freunde</a>.“ Doch was ist mit den restlichen 93 Kontakten? Wenn sie keine „wahren Freunde“ sind, was dann? <a href="http://www.neon.de/artikel/fuehlen/freundschaft/online-freunde/674958">Online-Freunde?</a> Schmeller berichtet von Forschungen der Universität Harvard. Das Ergebnis: Soziale Netzwerke sind nützlich. Wer sich dort engagiert, profitiert vom Netzwerk. Der Gewinn kann Geld, Anerkennung oder Information sein. Kontakte die wir in sozialen Netzwerken sammeln, können also verschiedenes sein: vom wahren Freund, bis zum Jobvermittler.</p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/wollen-wir-facebook-freunde-sein/attachment/werbedatei_sc-2/" rel="attachment wp-att-760"><img class="alignright size-medium wp-image-760" title="Werbedatei_SC" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Wahre-Freunde_Thomas-Wanhoff-198x300.jpg" alt="Wa(h)re Freunde von Thomas Wanhoff" width="198" height="300" /></a><strong>Deutsche Befindlichkeiten</strong></p>
<p><a href="http://weblog.wanhoff.de/">Thomas Wanhoff</a> verweist in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/Wahre-Freunde-Beziehungen-Online-Netzwerken-ver%C3%A4ndern/dp/3827427835%20">„Wa(h)re Freunde: Wie sich unsere Beziehungen in sozialen Online-Netzwerken verändern“</a> auf folgenden Unterschied „Der englische Begriff friend hat im Deutschen zwei Bedeutungen: Er meint zum einen den (flüchtigen) Bekannten, zum anderen auch den Freund in dem Sinne, wie wir ihn verstehen“ (Wanhoff, 2011: S.100).</p>
<p> </p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/wollen-wir-facebook-freunde-sein/attachment/kontakte-kategorisieren_facebook/" rel="attachment wp-att-726"><img class="alignleft size-full wp-image-726" title="Kontakte kategorisieren_Facebook" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Kontakte-kategorisieren_Facebook.png" alt="Guter Freund oder nur ein Bekannter? Bei Facebook k&ouml;nnen die Nutzer ihre Kontakte jetzt sortieren." width="194" height="105" /></a></p>
<p>Der englische Begriff „friend“ wird mit dem Wort „Freund“ also nicht immer zufriedenstellend übersetzt. Im Fall Facebook war es gerade für deutsche Nutzer überfällig, Kategorien für Kontakte zu finden – ähnlich wie es der Konkurrent Google+ mit seinen Kreisen anbietet. Kürzlich hat Facebook unter anderem die <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=10150278932602131"> Unterscheidung „Close friends” und „Acquaintances</a>“ eingeführt. So werden vielleicht <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-10/facebook-misstrauen-umfrage">deutsche Befindlichkeiten</a> zum Thema <a href="http://www.br-online.de/bayern2/radiowelt/ende-der-welt-radiowelt-moritz-bleibtreu-ID1314080496013.xml">„Facebook-Freunde”</a> und <a href="http://www1.wdr.de/themen/digital/datenschutz122.html">Privatsphäre</a> aus dem Weg geräumt. </p>
<p><strong>Und was bringt mir das?</strong></p>
<p>Facebook kann auch ein Ort für <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/531481/Die-Geruechteformel">Plaudereien, Gerüchte und Smalltalk </a>sein – ein kurzes Update über das aktuelle Wohlbefinden und unverfängliche Neuigkeiten. <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/07/social-media-schwache-verbindungen/">„Tatsächlich sprechen sehr viele Menschen ja schon von “Facebook-Freunden” – ein Synonym für einen weniger engen Kontakt</a>”, beschreibt Thomas Knüwer das Phänomen schon im Juli 2010. In der Wissenschaft werden diese losen Kontakte zu Bekannten als <a href="http://www.jstor.org/pss/2776392">„Weak ties“</a> bezeichnet. Diese können häufig nützlich sein: Zum Beispiel lohnt es sich, die „Weak ties“ um Hilfe zu bitten, wenn ein Job oder eine Wohnung gesucht ist. Die Theorie: Das Netzwerk enger Freunde ist unserem eigenen sehr ähnlich, deshalb haben sie auch ähnliche Informationsquellen, wie wir selbst. Lose Kontakte hingegen bringen neue Informationen ins Netzwerk.</p>
<p>Facebook kann sich deshalb auch sinnvoll sein, um beruflichen Kontakte zu pflegen und <a href="http://allfacebook.de/beyond/jobsuche-mit-hilfe-von-facebook-gastbeitrag">Jobs zu bekommen</a>. Gerade Menschen, die sich zu einem Thema oder in ihrer Branche positionieren wollen, sollten aber <a href="http://www.netzagenten.com/2010/11/05/facebook-beruflich-oder-privat/">sehr bewusst entscheiden</a>, was sie über Facebook veröffentlichen. Ob diese Statements dann privater Natur sein dürfen oder gar sollten, ist ein anderes Thema.</p>
<p><strong>Facebook ist, was Sie draus machen</strong></p>
<p>Soziale Netzwerke wie Facebook erweitern die Realität um eine Ebene, einen Begegnungsort mit – zugegeben – ungewohnten Rahmenbedingungen für Privatpersonen. Meiner Meinung nach ist es wichtig, immer wieder inne zu halten, zu reflektieren und sich zu fragen: Ist es eigentlich normal, gleichzeitig zu 200 Leuten zu sprechen? Ganz ehrlich: Wann haben Sie das letzte Mal jemanden gesehen, der mit einem Megafon 200 Menschen von seinem Mittagessen berichtet? Bei Facebook ist das fast schon normal. Ist es deswegen auch sinnvoll? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Schwarzes Brett und Zeitvertreib, Kontakt– und Jobbörse, Poesiealbum und Nachrichtenplattform – soziale Netzwerke bergen einige Möglichkeiten. Entscheiden Sie selbst, wofür Sie sie nutzen wollen.</p>
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		<title>#wiederwasgelernt – Barcamp Braunschweig</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Nov 2011 17:17:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B.Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder was gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslanges Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein  Barcamp, das ist Lernen auf geekisch: kostenlos und mit viel Spa&#223;. In  Braunschweig fand gerade das dritte Barcamp statt. Was ein Barcamp ist,  wieso das nicht nur was f&#252;r Geeks ist und was in Braunschweig so los  war: ein &#220;berblick.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein  Barcamp, das ist Lernen auf geekisch: kostenlos und mit viel Spaß.</p>
<p><span id="more-774"></span></p>
<p> </p>
<p>Was ein Barcamp  ist,  wieso es nicht nur was für Geeks ist und was am Wochenende in Braunschweig so los  war: ein Überblick.</p>
<p> </p>
<p>Alte Hasen wie <a href="http://www.torstenmaue.com/mein-personlicher-ruckblick-auf-das-barbs2011/">Torsten</a>,  der schon auf 26? 27? Barcamps dabei war und Neulinge wie  <a href="https://twitter.com/#!/mylittlemachine">mylittlemachine</a>, der sich während seines erstes Barcamp-Besuchs Twitteraccount  und <a href="http://eikechristianheine.blogspot.com/">Blog</a> zugelegt hat, trafen sich am 19. und 20. November im Haus der  Wissenschaft zum <a href="http://barcampbs.mixxt.de/">dritten Braunschweiger Barcamp</a>.</p>
<p> </p>
<p><strong>Barcamp? Bitte was?</strong></p>
<p> </p>
<p>Bei  einem Barcamp kommen Leute zusammen, die ihr Wissen in kurzen Workshops teilen wollen.  Kostenlos und zwanglos, aber mit vielen Gesprächen und leckerem Essen. <a title="Die Veranstalter bringen es auf den Punkt" href="http://barcampbs.mixxt.de/networks/content/index.was-ist-ein-barcamp">Die Veranstalter bringen es auf den Punkt</a>:</p>
<p> </p>
<p> </p>
<p style="text-align: right;"><em>„Barcamp ist eine Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference), die aus  dem Bedürfnis heraus entstanden ist, dass sich Menschen in einer offenen  Umgebung austauschen und voneinander lernen können. Es ist eine  intensive Veranstaltung mit Diskussionen, Präsentationen und Interaktion  der Teilnehmer untereinander.“</em></p>
<p> </p>
<p><strong>Lernen auf geekisch</strong></p>
<p> </p>
<p>Ebenso verschieden wie die Teilnehmer können die Themen sein.  Traditionell sind sie recht internetlastig. Aber neben Nerdstuff wie Programmieren <span style="background-color: #ffff00;"> </span><a href="http://lesscss.org/">mit Less</a> und Tipps zum <a href="http://kaithrun.de/bloggst-du-schon-oder-schreibst-du-noch-das-internet-voll-die-slides-vom-barbs2011/2218/">„Richtigen Bloggen“</a>, wurde in  Braunschweig auch ein <a href="http://ktsstern.wordpress.com/">theaterpädagogischer Workshop</a> gehalten, über <a href="http://eikechristianheine.blogspot.com/">die Farben Thailands diskutiert</a> und das Startup <a href="http://www.playsys.de/2011/11/das-barcampbraunschweig-2011/">Playsys</a> vorgestellt.</p>
<p> </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Barcamp Braunschweig 2011 – DSC_6057 von mr.keasone bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/keasone/6373487085/"><img title="Foto von mr.keasone http://www.flickr.com/photos/keasone/" src="http://farm7.staticflickr.com/6031/6373487085_fecbe634e1.jpg" alt="Barcamp Braunschweig 2011 – DSC_6057" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Foto von mr.keasone <a href="http://www.flickr.com/photos/keasone/">http://www.flickr.com/photos/keasone/</a></p></div>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Macht die Köpfe auf!</strong></p>
<p> </p>
<p>Damit Sie jetzt auch was davon haben, hier drei Wissenshäppchen, die ich mitgenommen habe:</p>
<p> </p>
<p><strong>1. Wissenshäppchen: Blogger, schreibt Gastbeiträge!</strong></p>
<p> </p>
<p>Manchmal  sind es die kleinen Dinge, die einem den Anstoß geben. Zum Beispiel  wenn <a href="https://twitter.com/#!/KaiThrun">Kai Thrun</a> in seiner Session übers Bloggen fragt: Ihr bloggt alle?  Und ihr wollt  alle, dass man eure Texte liest? Warum schreibt ihr dann  keine  Gastbeiträge? Ein guter Hinweis, denn wer gelesen werden will,  muss  auch was dafür tun. <a href="http://kaithrun.de/bloggst-du-schon-oder-schreibst-du-noch-das-internet-voll-die-slides-vom-barbs2011/2218/">Seine Folien hat er zum Nachlesen online gestellt</a>.</p>
<p> </p>
<p> </p>
<div class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a title="Barcamp Braunschweig 2011 – DSC_6001 von mr.keasone bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/keasone/6372852127/"><img title="Quelle: mr.keasone http://www.flickr.com/photos/keasone/" src="http://farm7.staticflickr.com/6232/6372852127_aed96a5a2c.jpg" alt="Barcamp Braunschweig 2011 – DSC_6001" width="500" height="334" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: mr.keasone <a href="http://www.flickr.com/photos/keasone/">http://www.flickr.com/photos/keasone/</a></p></div>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>2. Wissenshäppchen: Der beste Filter für Jugendliche im Netz</strong></p>
<p> </p>
<p>Nicht  alles, was das Netz zu bieten hat, ist auch was für Minderjährige. Aber  wie schütze ich meine Kinder vor nicht-jugendfreien Inhalten? Der Medienpädagoge <a href="https://twitter.com/#!/zwo_null">Maik Rauschke</a>, der Internetcafes für Jugendliche betreut, sprach in seiner Session über Jugendschutz: „Die Eltern selbst sind der beste Filter. Setzen Sie sich mit ihren Kindern zusammen an den Rechner. Lassen Sie sich zeigen, was sie dort so treiben. Lernen Sie von ihrem Kind, was das Netz zu bieten hat und reden  Sie mit ihrem Kind darüber, was es im Internet erlebt. Nur so bekommen Sie Einblicke in diesen Teil des Lebens ihres Kindes.“</p>
<p> </p>
<p><strong>3. Wissenshäppchen: Projektmanagement heißt Prioritäten setzen</strong></p>
<p> </p>
<p>In der Session „Alltag Projektmanagement“ von <a href="https://twitter.com/#!/datenzentrale">Christian Skokan</a> ging es um die wahre Aufgabe des Projektleiters: das Priorisieren. Ein Kunde engagiert Sie, weil er eine bestimmte Kompetenz einkaufen will. Zum Beispiel möchte er, dass Sie eine Webseite bauen – weil er es selbst nicht kann. Es ist also ihre Aufgabe als Experte eine Prioritätenliste für das Projekt zu erstellen. Wichtig: nie die  Wünsche des Kunden vergessen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wunder in Tüten</strong></p>
<p> </p>
<p>Oh, es war großartig: das Essen, die Atmosphäre, die Leute! Hach. <span style="background-color: #ffff00;"> </span>Vielen Dank an die Organisatoren. Tausend Dank auch an die Sponsoren: die Wundertüten, mit den vielen Geschenken haben viel Freude bereitet. Vielleicht kann man ja beim nächsten Mal zwischen Notizzetteln, Kugelschreibern und USB-Sticks in einer zufällig erwählten  Tüte ein iPad verstecken?</p>
<p> </p>
<p>Auch der übers iPad steuerbare  Hubschrauber von gravis hat viele Teilnehmer in kindliche Freude  versetzt. Da haben viele Augen geleuchtet! Ich hoffe, der Hubschrauber hat den Härtetest überstanden. Ich wünsche mir fürs nächste Mal U-Boote.</p>
<p> </p>
<p><strong>Wer sich noch weiter informieren möchte, sollte diesen Links folgen:<br /></strong></p>
<p><strong>* </strong><a href="http://barcampbs.mixxt.de/networks/wiki/index.Berichte">Das berichten andere Teilnehmer des Barcamps Braunschweig (Übersicht)</a></p>
<p><strong>* </strong><a href="http://www.flickr.com/groups/barcamp_braunschweig/pool/">Auf flickr wurden alle Fotos von der Veranstaltung gesammelt</a></p>
<p><strong>* </strong><a href="http://blog.vschart.de/2011/11/bericht-barcamp-braunschweig-2011/">Die persönlichen Eindrücke von Floian Heinze sind hier zu finden</a></p>
<p><strong>* </strong><a href="http://www.vegaversum.com/">Und auch Vega Interactive war begeistert</a></p>
<p><strong>* </strong>Kai Thrun hat über die <a href="http://kaithrun.de/barcamp-braunschweig-2011-recap-tag1/2200/">Sessions am Samstag </a>und über die <a href="http://kaithrun.de/barcamp-braunschweig-2011-recap-tag2/2211/">Sessions am Sonntag</a> zwei getrennte Berichte geschrieben</p>
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		<title>Web 2.0, Social Web und Social Media: Wording der Online-Kommunikation</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 15:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan-Kristian Jessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wieder was gelernt]]></category>
		<category><![CDATA[Berners-Lee]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[O`Reilly]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Begriffe Social Media, Web 2.0 und Social Web werden h&#228;ufig synonym verwendet. Doch auch Weiterlesen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Begriffe Social Media, Web 2.0 und Social Web werden häufig synonym verwendet. Doch auch wenn die Abgrenzung schwer fällt – richtig ist es nicht.</p>
<p><span id="more-806"></span></p>
<p>Zugegeben: Die Recherche nach Artikeln, die versuchen, die Mainstream-Vokabeln zu unterscheiden, gestaltet sich schwierig. Zwar finden sich einige Ansätze – wirklich fundiert und aktuell sind aber nur sehr wenige.</p>
<p> </p>
<p>Selbst der sonst so verlässliche Partner Wikipedia schwächelt ein wenig: Weder existiert ein Artikel zum Social Web noch taucht der Begriff im Zusammenhang mit <a title="Web 2.0" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0">Web 2.0</a> auf. Zumindest in der deutschen Version, die englische Wikipedia ist da bereits <a title="Social Web als eigener Artikel in der englischen Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_web#The_Evolving_Social_Web">einen</a> oder <a title="Social Web als Teilbereich des Web 2.0 in der englischen Wikipedia" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2.0#Concepts">zwei</a> Schritte weiter.</p>
<p> </p>
<p>Einen sehr guten Einstieg ins Thema liefert Jan Rechlitz, der in seinem Blog „Pornokratie“ Web 2.0, Social Software, Social Media, Social Networks und Social Web auf Basis seiner Diplomarbeit <a title="Wissenschaftliche Unterscheidung der Begriffe der Online-Kommunikation von Jan Rechlitz" href="http://www.pornokratie.com/blog/kommunikation-verstehen-du-pornokratie-was-ist-eigentlich-der-unterschied-zwischen-web-20-und-social-media/">wissenschaftlich unterscheidet</a>. Auch er stellt fest, dass die Abgrenzung – selbst in der Fachliteratur – nicht einheitlich ist und möchte seine Ergebnisse offen diskutieren.</p>
<p> </p>
<p>Zunächst aber ein kleiner Rückblick:</p>
<p> </p>
<p>Folgt man Tim Berners-Lee, dem Begründer des World Wide Web, <a title="Nach Berners-Lee gibt es vom Grundgedanken her zwischen Web 1.0 und Web 2.0 keinen Unterschied" href="http://www.ibm.com/developerworks/podcast/dwi/cm-int082206.txt">gibt es vom Grundgedanken her zwischen Web 1.0 und Web 2.0 keinen Unterschied</a>:</p>
<p> </p>
<p style="text-align: right;" dir="ltr"><em>„Web 1.0 was all about connecting people. […] The idea of the Web as interaction between people is really what the Web is. That was what it was designed to be as a collaborative space where people can interact.“</em></p>
<p dir="ltr"> </p>
<p>Bestes Beispiel dafür: Das bereits Ende der 70er entwickelte Usenet, ein elektronisches Netzwerk, das prinzipiell von jedem Menschen genutzt werden kann und sich aus „User“ und „Network“ zusammensetzt.</p>
<p> </p>
<p><strong>„Bitte gehen Sie einen Schritt zurück“</strong></p>
<p> </p>
<p>Fast 30 Jahre später sprechen wir, <a title="Tim O’Reilly" href="http://www.oreilly.de/artikel/web20_trans.html">O’Reilly</a> folgend, von Web 2.0 oder mitunter sogar von einer <a title="„Social Media Revolution“ (Video)" href="http://www.youtube.com/watch?v=2_Ig0ClYlmM">„Social Media Revolution“ (Video)</a>, wenn es darum geht, dass Menschen im Netz immer intensiver partizipieren (publizieren, kommentieren, bewerten, vernetzen…) können. Wie ist es dazu gekommen?</p>
<p> </p>
<p>Es liegt daran, dass zwischenzeitlich das Web von Unternehmen instrumentalisiert wurde, die massenhaft dem Ruf „Wir müssen ins Netz” gefolgt sind. <a title="Unternehmen und das Web" href="http://www.heise.de/tp/artikel/23/23472/1.html">Wolf-Dieter Roth hat es 2006 schon zusammengefasst:</a></p>
<p> </p>
<p style="text-align: right;" dir="ltr"><em>“Die großen Unternehmen […] wollten das WWW und damit dann auch gleich das ganze Internet zu E-Kommerz und Rundfunk umfunktionieren und aus der aktiven Gemeinschaft, in der jeder auch selbst Inhalte beisteuerte, ein passives Konsumgut machen, das nur noch mit vorgekauten Inhalten der großen Konzerne bestückt werden durfte.“</em></p>
<p dir="ltr"> </p>
<p>Von daher ist es durchaus angebracht, der Entwicklung der letzten Jahren einen (oder mehrere) Namen zu geben. Nach Rechlitz beschreibt Web 2.0 dabei die „grundsätzliche Entwicklung und Veränderung des Internets“ hin zu mehr Interaktion. Im Vordergrund steht also eine veränderte Nutzung durch die Menschen (oder von der Masse der Menschen – Usenets beispielsweise wurden in der Zwischenzeit ja nicht abgeschaltet). Beispiele sind <a title="Wikis, Podcasts, Bookmarks und Social Networks" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0#Anwendungen">Wikis, Podcasts, Bookmarks und Social Networks</a>.</p>
<p> </p>
<p>Das Social Web baut auf den Prinzipien auf und ist dementsprechend <a title="Das Social Web ist der soziale Teil des Web 2.0" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Web_2.0#Concepts">der soziale Teil des Web 2.0</a>, der sich die Technologien und Ideologien zu eigen macht. Konkret bedeutet dies, dass die Nutzer im Social Web die geschaffenen digitalen Räume mittels Social Media und Social Networks einnehmen, wie es Rechlitz zusammenfasst.</p>
<p> </p>
<p>Social Media und Social Networks sind also Online-Kommunikationskanäle des Social Webs. Ihre Abgrenzung ist nicht eindeutig, generell unterscheidet sie aber der Grundgedanke: Bei Social Media (Blogs, Wikis…) geht es darum, dass es jedem ermöglicht wird, Inhalte zu erstellen, zu verbreiten, zu bewerten (…), wohingegen Social Networks in erster Linie der Vernetzung der Nutzer dienen (Xing zum Beispiel).</p>
<p> </p>
<p>Diese Trennlinie wird in der Praxis aber immer unschärfer. Bei Facebook beispielsweise <a title="Bei Facebook beispielsweise treffen beide Eigenschaften gleicherma&szlig;en zu" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Social_web#The_Evolving_Social_Web">treffen beide Eigenschaften gleichermaßen zu</a>; so findet sich auf der Startseite der Slogan des Unternehmens:</p>
<p> </p>
<p style="text-align: right;" dir="ltr"><em>„Facebook ermöglicht es dir, mit den Menschen in deinem Leben in Verbindung zu treten und Inhalte mit diesen zu teilen.“</em></p>
<p dir="ltr"> </p>
<p>Claudia Sommer erklärt das Verhältnis so: <a title="Claudia Sommer: „Social Media versucht die Kommunikation in und mit sozialen Netzwerken zu beschreiben“" href="http://www.csommer.de/social-media/">„Social Media versucht die Kommunikation in und mit sozialen Netzwerken zu beschreiben“</a>. Rechlitz argumentiert in die selbe Richtung und verweist darauf, dass ein Social Network auch über Verlinkungen innerhalb der Blogosphäre entstehen kann. Via Blogroll kann dies auch für Außenstehende schnell ersichtlich sein.</p>
<p> </p>
<p><strong>Und am Ende ist doch alles Social Media</strong></p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/wieder-was-gelernt/web-2-0-social-web-und-social-media-wording-der-online-kommunikation/attachment/sm-sw-web20-2/" rel="attachment wp-att-821"><img class="alignnone size-full wp-image-821" title="Google-Trends-Analyse der Keywords" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/sm-sw-web201.png" alt="Google-Trends-Analyse der Keywords" width="532" height="266" /></a></p>
<p>In der Umgangssprache spielen diese (spitzfindigen) Unterschiede allerdings kaum eine Rolle. Dort werden vor allem Web 2.0 und Social Media mehr oder minder synonym verwendet, wobei ersteres eindeutig an Bedeutung verliert, wie anhand der Google Trends abzulesen ist.</p>
<p> </p>
<p>Falls jemandem nach den vielen kleinen Definitionen etwas schwindelig ist, sollte er einen Blick in die Präsentation werfen, in der ich das Verhältnis der Begriffe visualisiert habe:</p>
<div style="width:425px" id="__ss_10469096"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/qundg/web-20-social-web-social-media-wording-der-onlinekommunikation-10469096" title="Web 2.0, Social Web, Social Media: Wording der Online-Kommunikation" target="_blank">Web 2.0, Social Web, Social Media: Wording der Online-Kommunikation</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/10469096" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
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</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienkompetenz durch Laptops?</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:37:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B.Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://quaentchen-und-glueck.de/?p=909</guid>
		<description><![CDATA[Jeder Sch&#252;ler braucht einen Laptop!” – der Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ fordert beinahe revolution&#228;re &#196;nderungen im Schulwesen. Ich habe den Bericht einmal genauer betrachtet, passend zum heutigen Treffen der Kommission http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/36974205_kw50_sp_enquete_internet/index.html.<]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Jeder Schüler braucht einen Laptop!” – der Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ fordert beinahe revolutionäre Änderungen im Schulwesen. <br /> <span id="more-909"></span></p>
<p> </p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-durch-laptops/attachment/screenshot-enquete-kommission-zieht-zwischenbilanz/" rel="attachment wp-att-933"><img class="size-medium wp-image-933  alignleft" title="Screenshot: Enquete-Kommission zieht Zwischenbilanz. Quelle: www.bundestag.de" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Screenshot-Enquete-Kommission-zieht-Zwischenbilanz-300x109.png" alt="Screenshot: Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft&quot; zieht Zwischenbilanz. Quelle: www.bundestag.de" width="300" height="109" /></a></p>
<p>„Herr Lehrer, Herr Lehrer, können Sie noch mal den Shortlink zur Hausaufgabe twittern? Der Link in meiner <a href="https://the-deadline.appspot.com">The-Deadline-To-do-Liste</a> funktioniert nicht!“</p>
<p> </p>
<p>Werden die Möglichkeiten des Webs im Unterricht zukünftig voll ausgeschöpft, könnten solche Wünsche zum Schulalltag werden. Doch bis dahin müssen Lehrer, Schüler und Eltern noch so einiges lernen. Die <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/">Enquete-Kommission für Internet und digitale Gesellschaft</a> des Bundestages hat deshalb einen ganzen <a href="http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/072/1707286.pdf">Empfehlungskatalog entwickelt (PDF</a>). Passend zum <a href="href=&quot;http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/36974205_kw50_sp_enquete_internet/index.html.&quot;">heutigen Treffen der Kommission</a>, möchte ich den Bericht etwas näher beleuchten.</p>
<p> </p>
<p>In dem zweiten Zwischenbericht der Kommission geht es um die Förderung der Medienkompetenz aller von der Kommission identifizierten Zielgruppen, unter anderem Jugendliche, Senioren, Migranten, Behinderte und Arbeitslose.</p>
<p> </p>
<p>Jede einzelne Gruppe ist wichtig, dennoch geht es mir zunächst um Jugendliche. Die wohl wichtigste Forderung des Berichts? Jeder Schüler soll einen eigenen Laptop bekommen.</p>
<p> </p>
<p><strong>Computerräume sind tot, es leben die Laptops</strong></p>
<p> </p>
<p>„Computerräume sind nicht mehr zeitgemäß, da sie das Erlernen von Medienkompetenz vom normalen Unterricht entkoppeln. Jeder Schüler soll einen eigenen Laptop bekommen, um ihn jederzeit im Unterricht einsetzen zu können.“ (vgl. S. 21)</p>
<p> </p>
<p>Ich halte den Ansatz für richtig. So können Schüler die Laptops jederzeit einsetzen, aber auch zuklappen, wenn’s mal nötig sein sollte. Der Lösungsvorschlag ist auch eine Antwort auf ein Dilemma: „Wieso Lehrer qualifizieren, wenn keine PC-Ausstattung vorhanden ist und warum in Hardware investieren, wenn es doch keine ausreichende Lehrerqualifizierung gibt?“</p>
<p> </p>
<p>Diese Laptops sollen alle robust, leicht, günstig und gleichwertig sein, heißt es in dem Bericht. Das gibt’s doch gar nicht, denken sie jetzt? Richtig, deswegen sollen die Geräte gemeinsam mit Unternehmen entwickelt werden (vgl. S. 21). Aber wer soll für die Entwicklung aufkommen? Offensichtlich die Eltern, denn die sollen – so die Idee – die Geräte möglichst von der Steuer absetzen können. Das praktische daran: Die Laptops würden den Schülern gehören und nicht den Schulen. <a href="http://netzpolitik.org/2011/der-schultrojaner-eine-neue-innovation-der-verlage/">Damit wäre man zumindest die Trojaner los.</a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p>Trotzdem würde das einige Eltern vor finanzielle Probleme stellen. Denn selbst wenn der Laptop „nur“ ein paar Hundert Euro kostet, die später erstattet werden, ist das für viele Menschen trotzdem ein ordentlicher Batzen Geld, den sie ersteinmal vorstrecken müssen. Zumal in dem Bericht nicht klar wird, wie hoch die steuerliche Erstattung ausfällt.</p>
<p> </p>
<p>Den Schreibern des Berichts ist aber bewusst, dass da noch ein paar Hirnwindungen ausgewrungen werden müssen, bis geklärt ist, woher das Geld kommen soll: „Schließlich sind auch Finanzierungsmodelle erforderlich – mit entsprechenden Austauschzyklen der Geräte“ (S. 21). Neben der Anschaffung der Geräte muss nämlich auch die Wartung gesichert sein und geklärt werden, welche Programme auf den Geräten sein sollen und wie diese finanziert werden. Außerdem müsste es Personal geben, welches die Wartung übernimmt und den Schülern bei technischen Problemen zur Seite steht.</p>
<p> </p>
<p>An anderer Stelle im Bericht heißt es dann wieder: „Die Enquete-Kommission sieht hinsichtlich der Anwendung im Unterricht und der Beschaffung der Geräte einen hohen Koordinationsbedarf, der bundesweit zu lösen ist“ (S.34). Damit sind – vermutlich – Sammelbestellungen gemeint. Ein guter Ansatzpunkt, um Sponsorengelder zu akquirieren. Unternehmen könnten Geld dazu geben, sodass die Laptops für alle Schüler günstiger werden. Optimal wären außerdem Zusatzlaptops für jede Klasse, falls mal ein Schüler-Laptop streikt oder der Schüler ihn zu Hause vergessen hat. Die Finanzierung wäre natürlich auch an dieser Stelle noch zu klären.</p>
<p> </p>
<p><strong>Tablets für Vorschulkinder</strong></p>
<p> </p>
<p>Interessant finde ich die These, dass Vorschulkinder künftig mehr Internet nutzen werden, weil Tablet-Computer sich immer größerer Beliebtheit und damit auch Verbreitung erfreuen. Tablet-PCs eignen sich für Vorschulkinder nämlich viel besser als normale Computer: „Sie sind zwar durchaus touchscreen– oder maus-, aber nicht oder nur äußerst selten tastaturkompetent“ (S.20).</p>
<p> </p>
<p>Prof. Dr. Beat Doebeli Honegger,<a href="http://beat.doebe.li/"> Dozent mit Forschungsauftrag am </a><a href="http://cas-elearning.ch/kursinformation/beat-doebeli/,">Institut für Medien und Schule der PHZ Schwyz</a>, wies mich <a href="https://twitter.com/#!/beatdoebeli/status/136112301316120577">per Tweet</a> darauf hin, dass das nicht mehr nur reine Zukunftsmusik ist, sondern schon jetzt <a href="http://www.sonntagonline.ch/ressort/menschen/1936/">Tablet-Pcs bei der Vermittlung von Medienkompetenz in Kindergärten eingesetzt werden. </a></p>
<p> </p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-durch-laptops/attachment/tweet-beatdoebeli-ueber-ipads-im-kindergarten/" rel="attachment wp-att-922"><img class="alignleft size-medium wp-image-922" title="Beat Doebeli &uuml;ber den Einsatz von iPads im Kindergarten." src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Tweet-beatdoebeli-ueber-ipads-im-kindergarten-300x110.png" alt="Beat Doebeli &uuml;ber den Einsatz von iPads im Kindergarten." width="300" height="110" /></a></p>
<p>Wir sind uns jedoch einig, dass es sich hierbei um vereinzelte Vorreiter handelt.</p>
<p> </p>
<p>Aber die Einführung von Laptops in den Schulunterricht ist nicht die einzige Forderung der Enquete-Kommission. In zwei weiteren Teilen werde ich in den nächsten Tagen auf die Forderung nach mehr Medienkompetenz für Lehrer und Medienkompetenz in Forschung und Lehre eingehen.</p>
<p>Teil II: <a title="Ver­brennt die Schulb&uuml;cher" href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/verbrennt-die-schulbuecher/">Verbrennt die Schulbücher<br /></a>Teil III: <a title="Medi­en­kom­pe­tenz f&uuml;r alle!" href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-fuer-alle/">Medienkompetenz für alle!</a></p>
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		</item>
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		<title>Verbrennt die Schulb&#252;cher</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 08:55:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>B.Frey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[JIM-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[KIM-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Gap]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Lernen Sch&#252;ler mithilfe des Internets selbstst&#228;ndig, bedeutet dies nicht nur das Aus f&#252;r Schulb&#252;cher, sondern m&#246;glicherweise auch f&#252;r Verlage und allwissende Lehrer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lernen Schüler mithilfe des Internets selbstständig, bedeutet dies nicht nur das Aus für Schulbücher, sondern möglicherweise auch für Verlage und allwissende Lehrer.<br /> <span id="more-974"></span></p>
<p>Denn wenn alle <a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-durch-laptops/">Schüler mit Laptops ausgestattet sind (Teil I)</a>, können Lerninhalte digitalisiert werden, heißt es im Bericht der<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/"> Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“</a>. Warum auch Laptop und Bücher mitschleppen?</p>
<p>Lerninhalte zu digitalisieren, würde Kinderrücken und Bankkonten der Eltern schonen, die schon bei der Anschaffung der Computer viel Geld auf den Tisch legen müssen. Wichtig finde ich, dass sich die Schulbuchverlage dieser Herausforderung rechtzeitig und mithilfe von Experten und Lehrern stellen, denn künftig müssen zwar keine Druckfahnen mehr geprüft werden, es werden aber neue Fähigkeiten nötig: Die Schulbuchverlage müssen Lernplattformen anbieten, bei denen Themen – ähnlich wie bei einem Dossier – mit Texten, Videos, Slideshows erläutert werden.</p>
<p>Diese müssen Schülern und Lehrern bei ihren Recherchen und Studien als Hafen dienen, zu denen sie immer wieder zurückkommen, um neue Recherche-Ansätze auszuprobieren, Wissen zu sammeln und sich auszutauschen.</p>
<p>Bieten die Verlage so etwas nicht an, werden andere Anbieter den Markt übernehmen.</p>
<p style="text-align: left;">Doch neue Computer und Inhalte sind nur das eine. Zu Recht wird in dem Bericht ebenso gefordert, dass sich die gesamte Lernsituation ändern muss:</p>
<p style="text-align: right;"> </p>
<p style="text-align: right;"><em>„Digitale Technik in Schulen braucht ein neues Lehr– und Lernverständnis, das den neuen Möglichkeiten hinsichtlich vernetzten, kollaborativen Lernens und individueller Wissensaneignung gerecht wird. Internet und digitale Medien haben den Informationszugang und die Kommunikation über Inhalte und das Lernen unumkehrbar und grundlegend verändert“ (S.34).</em></p>
<p> </p>
<p>In ihrem Bericht schlägt die Kommission zudem vor, „virales Marketing“ einzusetzen, um Medienkompetenz zu vermitteln (S.21). Ich denke, gemeint sind hier eher die Methoden des viralen Marketings, als virales Marketing an sich.</p>
<p>„Die Besonderheit des viralen Marketings ist, dass hier nicht vordergründig mit Maßnahmen der Vermittlung von Medienkompetenz geworben wird. So können beispielsweise im Zusammenhang mit Informationen zum Datenschutz in sozialen Netzwerken interaktive Grafiken, Spiele oder Wettbewerbe zur Beteiligung der Nutzer eingesetzt werden. Diese Maßnahmen sind geeignet, ein Nachdenken über das eigene Verhalten im Internet anzuregen, das dann auch auf andere Anwendungsbereiche übergreift.“ (S.21).</p>
<p>Ich finde die Idee gut, neue Wege auszuprobieren, um Jugendlichen Medienkompetenz zu vermitteln. Als Beispiel wird die Webseite <a href="www.watchyourweb.de">www.watchyourweb.de</a> genannt (S.22). Sie war Teil einer Kampagne, die Jugendliche zum Nachdenken über ihre Privatsphäre-Einstellungen in sozialen Netzwerken anregen sollte.</p>
<p> </p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/verbrennt-die-schulbuecher/attachment/watch-your-web-screenshot/" rel="attachment wp-att-991"><img class="alignleft size-medium wp-image-991" title="Kampagne f&uuml;r mehr Medienkompetenz: www.watchyourweb.de" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/watch-your-web-screenshot-300x150.png" alt="" width="300" height="150" /></a></p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p> </p>
<p><strong>Lehrer werden zu Navigatoren</strong></p>
<p>Medienpädagogik muss für Lehrer und Hochschullehrer ein verpflichtender Teil im Studium werden. Es reicht nicht, die Schüler mit der richtigen Technik auszustatten. Die Lehrer müssen mit ihr umgehen können und verstanden haben, welche Möglichkeiten sich daraus ergeben, um Schüler und Studenten anleiten zu können (vgl. S. 22).</p>
<p>Ich formuliere es noch deutlicher: Die Lehrer der Zukunft müssen sich darauf einlassen, dass die Möglichkeiten, die das Internet bietet, ihre Stellung als allwissender, ausschließlich vermittelnder Lehrer unwiederbringlich zunichte gemacht hat.</p>
<p>Werdende Lehrer müssen schon heute in ihrer Ausbildung erfahren, dass ihr Beruf künftig beinhaltet, sich auch von ihren Schülern Dinge erklären zu lassen und Wissensgebiete gemeinsam zu erschließen.</p>
<p>Sie müssen lernen, ohne Lösungswege im Lehrbuch zurechtzukommen und sich auf Tools einlassen, mithilfe derer Schüler und Lehrer gleichberechtigt zusammenarbeiten können. Sie werden künftig nicht Wissen, sondern Orientierung während der „Wissensbeschaffung“ bieten müssen. In dem Bericht heißt es dazu:</p>
<p>„Der Sachverständige<a href="http://twitter.com/#!/ertelt"> Jürgen Ertelt</a> wies in der Expertenanhörung der Enquete-Kommission zum Thema Medienkompetenz am 13. Dezember 2010 zudem darauf hin, dass Lehrende aufgefordert sind, ihr bisheriges Bild von Lehre zugunsten von gegenseitigem Lernen aufzugeben. Ihre neue Rolle ist die eines Navigators und Katalysators. Gerade Jugendliche sind als Experten anzuerkennen und für so genanntes Peer-to-Peer-Teaching zu gewinnen“ (S.32).</p>
<p><strong>Vater unser vorm Fernseher</strong></p>
<p>Verbote, wie zeitliche Begrenzung der Internetnutzung, helfen nicht mehr. Sie sind technisch einfach nicht mehr durchzusetzen – und sind meiner Meinung nach nicht mehr sinnvoll. Denn warum sollte man einem Jugendlichen verwehren das Internet zu benutzen, wenn er mithilfe einer App die Abfahrtszeit des nächsten Busses abfragt, kurz etwas nachschlagen oder seine Nachrichten lesen will?</p>
<p>Internet ist nicht nur passives Berieselungsinstrument, wie der Fernseher, der die Menschen von der Realität entfremdet und Kinder vom Spielen abhält. Interessant ist in dem Zusammenhang auch die Parallelnutzung der Medien. Denn das Internet hat das Fernsehen bisher nicht abgelöst. Laut der <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=192">KIM-Studie 2010</a> bleibt es noch das „zentrale Medium für Kinder“. „Drei Viertel der Sechs– bis 13-Jährigen sehen jeden oder fast jeden Tag fern.“ Durchschnittlich schauen sie dabei 98 Minuten am Tag. Auch bei den Jugendlichen sieht das nicht anders aus. Die<a href="http://www.mpfs.de/?id=225"> JIM-Studie 2011</a> zeigt, auch für sie ist Fernsehen nach wie vor wichtig.</p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/verbrennt-die-schulbuecher/attachment/kim-studie-2010-screenshot/" rel="attachment wp-att-980"><img class="alignleft size-medium wp-image-980" title="KIM-Studie-2010-Screenshot" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/KIM-Studie-2010-Screenshot-300x126.png" alt="" width="300" height="126" /></a></p>
<p> </p>
<p>Den Unterschied zwischen Fernsehen und Internet müssen viele Eltern erst lernen, da sie mit den passiven Medien Fernseher und Radio aufgewachsen sind. Sie setzen Computernnutzung häufig mit Fernsehnutzung gleich und verstehen die Möglichkeiten nicht, die das Internet bietet. Gleichwohl ahnen sie aber schon, dass es für ihre Kinder von Vorteil wäre mit dem Computer umgehen zu können. In der <a href="http://www.mpfs.de/index.php?id=192">Zusammenfassung der KIM-Studie</a> des Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest heißt es dazu:</p>
<p style="text-align: right;"><em>„Die Eltern stehen dem Internet häufig mit zweigeteilter Meinung entgegen: 59 Prozent stimmen der Aussage zu, dass das Internet Kinder zu „Stubenhockern“ macht, dennoch finden 60 Prozent „Kinder sollten so früh wie möglich an Computer gewöhnt werden“. Über drei Viertel der Haupterzieher meinen, dass Kindern der Umgang mit Computer und Internet in der Schule vermittelt werden sollte.“</em></p>
<p style="text-align: right;"> </p>
<p>Der Wunsch der Eltern, die Kinder sollen den Umgang mit PC und Internet bitteschön in der Schule erlernen (78 Prozent) befreit die Eltern aber nicht von ihren Aufgaben. Denn Familie ist der Ort, wo die Mediennutzung der Kindern am meisten geprägt wird. Eltern sind Vorbilder. Wenn die Eltern am liebsten Fernsehen, geht es ihren Kindern auch so. Wenn die Eltern lieber im Internet surfen, dann haben auch die Kinder eine hohe Bindung ans Internet (Kim-Studie, 2010: S. 60). Für Eltern ist übrigens das Fernsehen das wichtigste Medium, gefolgt vom Internet. Dabei deutlich zu erkennen: Für Eltern mit Hauptschulabschluss ist Fernsehen sehr viel wichtiger als für Eltern mit Abitur. Für diese Eltern mit höherem Bildungshintergrund ist das Internet dafür um so wichtiger (KIM-Studie: vgl. S. 59).</p>
<p>Im Umkehrschluss heißt das auch: Um so niedriger der Schulabschluss der Eltern, um so geringer die Chance der Kinder zu lernen, wie man mit dem Internet umgeht. In Zahlen: Eltern mit niedrigerem Schulabschluss haben laut der KIM-Studie eine geringere Bindung ans Internet, als Eltern mit hohem Bildungsabschluss (Hauptschule: 10 Prozent, Abitur/Studium: 23 Prozent). Und sie kennen sich nicht so gut damit aus. 67 Prozent der Eltern mit Hauptschulabschluss sind – nach eigener Aussage – gut oder sehr gut informiert, bei den Eltern mit Abitur und Studium sind das mit 86 Prozent wesentlich mehr (vgl. S.64).</p>
<p>Für Kindertagesstätten und Schulen bedeutet das, dass sie versuchen müssen Eltern in die Medienbildung ihrer Kinder miteinzubeziehen, um eine <a href="http://www.medialine.de/deutsch/wissen/medialexikon.php?snr=6249">Knowledge Gap</a> zu verhindern (vgl. S.24). Denn alle Kinder sollen eine Chance auf Medienkompetenz bekommen, egal welchen Schulabschluss ihre Eltern haben. Und der Weg dorthin führt auch über die Eltern. Diese Ansicht wird auch durch die Ergebnisse der KIM-Studie gestützt:</p>
<p style="text-align: right;"> <em>„Das Elternhaus ist die wichtigste Sozialisationsinstanz auch beim Thema Medien. Die Art und Weise wie Eltern, Geschwister oder Großeltern das Medienbukett nutzen, schlägt sich direkt oder indirekt auf die Medienpräferenzen der jüngeren Kinder nieder“ (Kim-Studie: S. 60).</em></p>
<p> </p>
<p>Eltern stehen also vor der Herausforderung, sich dem Internet anzunehmen, um ihren Kindern den richtigen Umgang vorzuleben. Dabei müssen sie akzeptieren, dass Internet mehr bietet als sie kennen und nutzen oder vermuten und fürchten.</p>
<p>Sie sollten deshalb Risiken der Internetnutzung kennenlernen, aber „insbesondere auch die unzähligen Chancen ihrer Kinder in der digitalen Gesellschaft erkennen“ (Medienkompetenz-Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“, 2011: S.25).</p>
<p>Auch müssen sie lernen, dass Medienkompetenz nichts mit Verboten zu tun hat. Das wird insbesondere bei der steigenden mobilen Internetnutzung (Smartphone) deutlich. Die ständige Verfügbarkeit von Internet verändert unsere Nutzungsgewohnheiten und hebelt bisher geltende Regeln aus: „Damit werden kommunikative Angebote ständig verfügbar und aus traditionellen sozialen Nutzungskontexten herausgelöst.“ (S. 8)</p>
<p> Auch die Art und Weise der Internetnutzung von Kindern und Eltern ist unterschiedlich, folgender Tweet von <a href="https://twitter.com/#!/traukainehm">Kai Nehm</a> bringt das gut auf den Punkt:</p>
<p> </p>
<p><a href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/verbrennt-die-schulbuecher/attachment/kai-nehm-3buchstaben-nutzung/" rel="attachment wp-att-977"><img class="alignleft size-medium wp-image-977" title="Kai Nehm-3Buchstaben-Nutzung" src="http://quaentchen-und-glueck.de/cms/wp-content/uploads/Kai-Nehm-3Buchstaben-Nutzung-300x140.png" alt="" width="300" height="140" /></a></p>
<p> </p>
<p>Wir halten also fest: Deutschlands Schulen stehen vor einem großen Umbruch ­– falls die Ideen der Enquete-Kommission wirklich werden. Doch in ihrem Bericht geht die Kommission noch weiter: nicht nur Schüler, auch Senioren, Arbeitslose und eigentlich alle Menschen in Deutschland sollen fit fürs Netz werden. Die Hauptprobleme: eine <a title="Medi­en­kom­pe­tenz f&uuml;r alle!" href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-fuer-alle/">unübersichtliche Anzahl verschiedenster Förderprojekte und eine Vernachlässigung der praxisnahen Forschung.</a></p>
<p>Teil I: <a title="Medi­en­kom­pe­tenz durch Laptops?" href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-durch-laptops/">Medienkompetenz durch Laptops?</a><br />Teil III: <a title="Medi­en­kom­pe­tenz f&uuml;r alle!" href="http://quaentchen-und-glueck.de/allgemein/medienkompetenz-fuer-alle/">Medienkompetenz für alle!</a></p>
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